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Wenn die Mammographie einen Befund ergibt?

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Diagnostik zur Abklärung

Nachdem alle Mammographien von 2 qualifizierten Ärzten befundet wurden, werden alle Aufnahmen, auf denen auch nur 1 Arzt etwas Auffälliges entdeckt hat, in einer Konferenz mit dem programmverantwortlichen Arzt nochmal gemeinsam angeschaut.

Bei etwa 5 - 7% der Teilnehmerinnen bleiben danach Auffälligkeiten bestehen, die weiter abgeklärt werden müssen. Diese Frauen werden telefonisch oder per Brief zu einer weitergehenden Untersuchung eingeladen.

Das bedeutet aber nicht, dass ein Brustkrebs vorliegt.

Innerhalb von wenigen Tagen bekommt die betroffene Frau einen Termin zur weiteren Abklärung. Diese Abklärungsuntersuchung wird vom programmverantwortlichen Arzt durchgeführt. Der Arzt bespricht mit der Frau die Mammographieaufnahmen, erfragt Vorerkrankungen oder Beschwerden. Dann erfolgt in der Regel eine Ultraschalluntersuchung der Brust, evtl. auch zusätzliche Spezialaufnahmen mit der Mammographie.

In vielen Fällen stellt sich der Befund dann als gutartig heraus, und die Frau wird in 2 Jahren wieder zur Screening-Mammographie eingeladen.

Bei etwa 1-2% aller am Screening teilnehmenden Frauen muß danach eine Gewebeprobe entnommen werden. Diese Gewebeprobe (Stanze) erfolgt während der Abklärungsuntersuchung unter lokaler Betäubung und unter Ultraschallsicht. In einigen Fällen sind die verdächtigen Veränderungen nur in der Mammographie sichtbar. Dann erfolgt die Stanze in lokaler Betäubung an einem speziellen Zielgerät an einem Mammographiegerät.

Die entnommenen kleinen Gewebeproben werden anschließend von 2 Pathologen mikroskopisch untersucht. Das Ergebnis liegt in der Regel innerhalb von 2-3 Tagen vor und die betroffene Frau wird sofort telefonisch unterrichtet.

In einer wöchentlich durchgeführten Konferenz werden die Mammographiebilder, Ultraschallbilder und Ergebnisse der Gewebeproben zwischen dem programmverantwortlichen Ärzten und Pathologen bewertet. Bei dieser Konferenz sind auch die Ärzte anwesend, die im Falle eines bösartigen Befundes die Frauen operieren. Die Vorgehensweise und Art der Operation und weiteren Behandlung werden hier festgelegt.

Die Ergebnisse der Gewebeproben und die Vorschläge der o.g. Konferenz werden danach mit der betroffenen Frau in Ruhe besprochen. Auch ein naher Angehöriger kann auf ihren Wunsch anwesend sein. Ein erfahrener Operateur Ihrer Wunschklinik wird die vorgeschlagene Behandlung, Operation und den weiteren Verlauf erläutern. Auf Wunsch erhält die betroffene Frau auch eine unterstützende psychoonkologische Betreuung. Sofern sie zugestimmt hat, erhält ihr Frauenarzt und/oder Hausarzt einen entsprechenden Befundbericht.

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Letzte Aktualisierung 06.07.2014