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Warum Brustkrebs-Früherkennung durch Screening?

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Fakten zu Brustkrebs und Mammographiescreening

Nach den neuesten Statistiken des Robert-Koch-Instituts Berlin erkranken in Deutschland pro Jahr 55.000Frauen neu an Brustkrebs, 17.700 Frauen sterben jährlich daran.

Jede 10. Frau wird im Laufe Ihres Lebens an Brustkrebs erkranken.

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart der Frauen, und kann bei rechtzeitiger Diagnose geheilt werden.

Brustkrebs tritt im Alter von 50 - 70 Jahren am häufigsten auf.

Als Screening bezeichnet man die Untersuchung großer gesunder Bevölkerungsgruppen auf eine Krankheit, hier alle Frauen von 50 - 69 Jahren auf Brustkrebs. Dies ist vergleichbar mit der Röntgenreihenuntersuchung der Lunge in den 50er- Jahren.

In großen internationalen Studien und in Screening-Programmen im Ausland hat nur die Mammographie ihre Tauglichkeit für die Früherkennung von Brustkrebs bewiesen.

Die Sterbehäufigkeit an Brustkrebs konnte durch Mammographie-Screening um 25%, bei den teilnehmenden Frauen sogar um 35% gesenkt werden.

Da Relativzahlen bzw. Prozentangaben oft schwer verständlich sind, folgt eine Tabelle, die die Studienergebnisse in absolute Zahlen umsetzt. Die Tabelle bezieht sich auf 100.000 Frauen von 50 - 69 Jahren, das ist etwa die Anzahl der anspruchsberechtigten Frauen in unserer Screeningeinheit Alb-Bodensee.

Die Tabelle ist ein Zitat aus: N. Becker; H. Junkermann: Nutzen und Risiko des Mammographiescreenings. Dtsch Ärztebl 2008; 105(8): 131-6

Ohne Screening
Anzahl beobachteter Frauen
100.000
Altersbereich 50 bis 69 Jahre
An Brustkrebs erkranken pro Jahr
250
0,25% der 50 bis 69-Jährigen
Brustkrebsneuerkrankungen in 2 Jahren
500
2 x 0,25% der 50 bis 69-Jährigen
Davon sterben innerhalb von 10 Jahren nach Diagnose
155
etwa 31% laut 10-Jahres-Überlebensraten
Azahl Brustkrebsfälle, die mindestens 10 Jahre überleben - ohne Screening
500- 155 = 345
Etwa 69% der Erkrankten
Mit Screening
Anzahl am Screening teilnehmender Frauen
100.000
Brustkrebsneuerkrankungen in 2 Jahren
(eine 2-Jahres-Screeningrunde)
500
Davon etwa 3/4 im Screening entdeckt (375 Fälle) und 1/4 im Intervall (125 Fälle)
"Überdiagnosen", die ohne Screening nicht als Krankheit in Erscheinung getreten wären
50
10% Überdiagnose bezogenauf Inzidenz ohne Screening
Davon sterben innerhalb von 10 Jahren an Brustkrebs
0,65 x 0,31 x 500 = 101
65% der Mortalität ohne Screening aufgrund einer 35-prozentigen Mortalitätsreduktion durch Screening; 31% Mortalität bei 69% 10-Jahres-Überlebensrate (siehe oben); überdiagnostizierte Fälle sterben nicht an der Krankheit
Sterbehäufigkeit Bilanz
Durch eine Screeningrunde vermiedene Brustkrebstodesfälle
155 - 101 = 54

155/500 = 31%
101/500 = 20%

Pro 100.000 Screeningteilnehmerin-nen bzw. 500 Erkrankte werden in einem 10-Jahreszeitraum 54 Brustkrebstodesfälle vermieden
Oder:
pro 100 Erkrankte sterben innerhalb von 10 Jahren 31 ohne Screening und 20 mit Screening
Durch 10 Screeningrunden (gesamte Laufzeit des Screeningprogramms) vermiedene Brustkrebstodesfälle
540
Pro 100.000 Screeningteilnehmerin-nen werden bei Teilnahme an allen 10 angebotenen Screeningrunden 540 Brustkrebstodesfälle vermieden (etwa 5 pro 1000)

Im Screening entdeckter Brustkrebs befindet sich in den meisten Fällen in einem Frühstadium, so daß eine Heilung ohne eingreifende Behandlungen möglich ist. Laut Auswertung der bisherigen Ergebnisse im Mamographie-Screening in Deutschland waren die entdeckten Brustkrebsfälle zu 79% ohne Lymphknotenmetastasen und zu 81% unter 2cm groß. Die europäischen Qualitätsleitlinien zum Screening wurden damit übertroffen.

Wer mit diesen abstrakten Zahlen nicht soviel anfangen kann, dem hilft vielleicht der Vergleich mit einer Versicherung:
Für sein eigenes Haus wird man in der Regel eine Gebäudeversicherung abschließen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass das Haus abbrennt gering ist. Der Schaden ist in diesem Fall allerdings sehr groß und kann zum Ruin führen. Das Risiko einer tödlich verlaufenden Brustkrebserkrankung ist aber wesentlich höher als ein Brand im eigenen Haus!

Die Früherkennung von Brustkrebs kann das Risiko, an Brustkrebs zu sterben für die Teilnehmerinnen um 35% senken, und führt durch Erkenung von Frühstadien zu einer weniger belastenden Behandlung.

 

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Letzte Aktualisierung 03.10.2010